Synology DS211+ ausgepackt und getestet

Nachdem Amazon England sich nun nach einem Monat erbarmt hat, mir meine Bestellung zuzuschicken, war ich schon ganz heiß auf dieses Stück Hardware in Kombination mit der viel gelobten Software. Durch mydealz.de ist mir hier mal wieder ein richtig gutes Schnäppchen gelungen.

Für Synology ist es das neue Flagschiff unter den Netzwerkspeichern mit zwei Festplattenslots und so kam es auch aus dem Karton. Aber ob das NAS auch seine Leistungsversprechen hält, kommt nach der Auspackorgie. Hier einige Bilder davon:

Was sehr schön gelungen ist, ist der Festplattenschlitten. Dieser ist innen leicht gummiert und an den vier arretierten Festplattenschrauben wurde ebenfalls der elastische Werkstoff aus Kautschuk gewählt um Geräusche und Vibrationen schon an der Quelle zu ersticken. Vorbildlich. Kurz die beiden Platten (Western Digital 2TB  WD20EARS) mit den vier Schrauben  am Schlitten befestigt und wieder in die Slots geschoben. Die ebenfalls gummierte Abdeckung, die die Festplattenslots verdecken soll, aufgesteckt und schon konnte es los gehen. Netzstecker und Netzwerkkabel ran und die Mühle bootet.

Ein Traum. Kaum zu hören. Aber noch keine Kunst. Gequält haben wir sie ja noch nicht. RAID1 eingerichtet über’s Webinterface. Sicherheit geht vor. Habe mittlerweile schon einige NAS Webinterfaces gesehen. Der Umfang der DSM 3.0 ist einfach gigantisch. Wer es nicht glaubt, kann die Demo hier testen (Benutzer: admin; Passwort: synology), auch wenn ihr nicht in Erwartung einer Bestellung seid, schaut es euch an. So sieht meiner Meinung nach die Basis von guten und zukünftigen Webinterfaces aus.

Jetzt mal zur Performance. Was hier natürlich zählt, ist die Übertragungsgeschwindigkeit. Voraussetzung sollte ein Gigabit-Netzwerk sein. Nachdem ich 500GB Filme hin und her kopiert habe, kann ich sagen, dass mit dieser Festplattenkombination 50-60MB/s Lesen und Schreiben kein Problem darstellen sollte. Die 40°C Grenze wird im NAS bei der Konstellation während des Stresstests nicht überschritten. Den Lüfter höre ich schlichtweg nicht. Ein sehr leises klackern hört man nur von den Festplatten. Aber dafür muss man schon richtig gut und genau hinhören.

Alles in allem mit Sicherheit eines der besten zur Zeit erhältlichen NAS. Ein weiterer Schritt wird das einrichten eines automatischen Backups über das Webinterface sein. Das Backup wird per VPN in Richtung dem Schreiberling Thomas gehen. So werden die wichtigsten Daten an verschiedenen Orten aufbewahrt und wöchentlich automatisiert aktualisiert. Wir werden aufjedenfall berichten. Auf Schwierigkeiten eines VPN LAN2LAN zwischen zwei verschiedenen Routerherstellern wird wohl ebenfalls eingegangen. Diese Verbindung steht nämlich schon.

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